Behandlungsziele
Das zentrale Ziel unserer Praxis ist es, unsere Patienten schnell, nachhaltig und sicher wieder in ihren sportlichen und beruflichen Alltag zurückzuführen. Da der Großteil unserer Patienten aus dem sportlichen Bereich kommt, legen wir
besonderen Wert auf eine leistungsorientierte, funktionelle und individuell angepasste Rehabilitation.
„Für einen Profisportler ist es im Regelfall immer leicht, sein Behandlungsziel zu bestimmen – die Wiederaufnahme seiner sportlichen Tätigkeit und damit einhergehend die Möglichkeit, mit seinen Fähigkeiten seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Für uns Amateursportler oder den normalen Berufstätigen gibt es hier jedoch weitere Hürden, die in der Rehabilitation nicht zu vergessen sind. Deshalb gliedern wir den Behandlungsprozess in verschiedene Phasen und passen diese individuell an den Patienten sowie an seine alltäglichen Bedürfnisse und Tätigkeiten an.“Johannes Weihe
Neben der sportlichen Belastbarkeit berücksichtigen wir daher auch berufliche Anforderungen, Alltagsbelastungen und persönliche Ziele. Unser Anspruch ist es, nicht nur die Verletzung zu behandeln, sondern den Menschen ganzheitlich zu begleiten – für eine langfristige Leistungsfähigkeit und ein sicheres Comeback ohne unnötige Rückschläge.
- Phase 1: Aufnahme der Alltagsbelastung
- Phase 2: Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag
- Phase 3: Stabilisierung der Körperfunktionen
- Phase 4: Wiederaufnahme der sportlichen Tätigkeit und Ausbau der körperlichen Leistungsfähigkeit
Wir verbinden die Synergien physiotherapeutischer Behandlung: Unser Ziel ist die langfristige Verbesserung deiner Gesundheit! Wir sind für dich da, so lange wie du es brauchst und wünschst. Das Ziel unser physiotherapeutischen Behandlung ist eine langfristige Verbesserung deiner Gesundheit. Gerade in der Physiotherapie ist es essenziell, im Zuge der therapeutischen Arbeit Wirkungszusammenhänge zu erkennen und die Synergien zu nutzen, um unsere Patienten individuell und bestmöglich zu behandeln, um langfristig sicherzustellen, dass die Beschwerden behoben sind. Als Ergänzung zur klassischen Physiotherapie bieten wir erweiterte Trainingstherapie und Heilpraktikerleistungen an. So ermöglichen wir dir eine ganzheitliche Versorgung.
Informationen zu Preisen der von uns angebotenen Leistungen findest du in unserer Honorarvereinbarung im Footer unserer Seite.
Methoden
Zur Identifizierung und Realisierung deines individuellen Behandlungsziels stehen deinem Physiotherapeuten verschiedene Ansätze zur Verfügung, die je nach Erfordernis herangezogen werden können.
Krankengymnastik (KG)
Krankengymnastik ist ein zentraler Bestandteil der Physiotherapie. Sie umfasst gezielte Bewegungsübungen und Techniken, mit denen Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Schmerzfreiheit verbessert werden. Im Gegensatz zur Krankengymnastik am Gerät wird hier meist auf Übungen mit dem eigenen Körper zurückgegriffen. Sie wird z. B. nach Verletzungen, Operationen, bei Rückenschmerzen oder neurologischen Erkrankungen angewendet. Deine Physiotherapeut:innen erstellen mit dir ein individuelles Übungsprogramm, das aktiv (durch dich) oder passiv (durch deine Physiotherapeut:innen) durchgeführt wird, um die Funktion des Körpers wiederherzustellen oder zu erhalten.
Manuelle Therapie
Die manuelle Therapie ist eine spezialisierte physiotherapeutische Methode, bei der Funktionsstörungen der Gelenke, der Muskulatur und des Nervensystems untersucht und behandelt werden. Sie basiert auf einem fundierten anatomischen und biomechanischen Verständnis und erfordert eine spezielle Weiterbildung. Als Physiotherapeut:innen nutzen wir unsere Hände sowohl zur Diagnostik als auch zur Therapie. Durch gezielte Tests können wir feststellen, ob Bewegungseinschränkungen aus dem Gelenk selbst, aus der umgebenden Muskulatur oder aus dem Zusammenspiel mit dem Nervensystem resultieren. Diese präzise Befunderhebung ermöglicht eine individuell angepasste Behandlung.
Aus physiotherapeutischer Sicht ist die manuelle Therapie zum Beispiel bei cranio-mandibuläre Dysfunktion (CMD) notwendig, da es sich überwiegend um funktionelle Einschränkungen handelt, die nicht allein durch zahnärztliche oder medikamentöse Maßnahmen behoben werden können. Mit gezielten manuellen Techniken werden Bewegungseinschränkungen der Kiefergelenke sowie Spannungszustände der Kaumuskulatur und derHalswirbelsäule behandelt. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Gelenkfunktion zu verbessern und muskuläre Dysbalancen auszugleichen.
Die cranio-mandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine funktionelle Störung des Kausystems, bei der das Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur, Schädel und Halswirbelsäule beeinträchtigt ist. Typische Beschwerden sind Kiefergelenksschmerzen, eingeschränkte Mundöffnung, Knackgeräusche, Kopf- und Nackenschmerzen sowie muskuläre Verspannungen im Schulterbereich. Da das Kiefergelenk eng mit der Halswirbelsäule und dem Nervensystem verbunden ist,
wirken sich Funktionsstörungen häufig auf mehrere Körperregionen aus.
Krankengymnastik am Gerät (KGG)
Während die manuelle Therapie vor allem passiv und strukturlösend wirkt, steht bei der gerätegestützten Krankengymnastik (KGG) das aktive Training im Vordergrund. Ziel ist es, Kraft, Ausdauer, Koordination und Belastbarkeit gezielt aufzubauen. Gerade bei orthopädischen Patient:innen ist dies unerlässlich, um erzielte Verbesserungen langfristig zu sichern. Die gerätegestützte Krankengymnastik erfolgt an Trainingsgeräten, die eine sichere und kontrollierte Belastung ermöglichen. Widerstände können exakt dosiert und an den individuellen Leistungsstand angepasst werden.
Manuelle Lymphdrainage (MLD)
Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massageform in der Physiotherapie, die den Abfluss von Lymphflüssigkeit fördert. Sie hilft, Schwellungen (Ödeme) zu reduzieren und den Stoffwechsel im Gewebe zu verbessern.Sie wird z. B. nach Operationen, bei Verletzungen, Lymphödemen oder
Venenerkrankungen angewendet. Durch sanfte, rhythmische Griffe oder pumpende Griffe wird die Lymphe in Richtung der Lymphknoten geleitet, um Schmerzen zu lindern und Heilung zu unterstützen.
Krankengymnastik ZNS (KG ZNS)
Krankengymnastik ZNS ist eine spezielle Form der Physiotherapie für Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z. B. nach Schlaganfall, bei MS oder Parkinson). Durch gezielte Bewegungsübungen werden Bewegungsabläufe, Gleichgewicht, Koordination und Muskelspannung verbessert. Ziel ist es, Alltagsfunktionen wie Gehen, Greifen oder Aufstehen wieder zu erlernen und die Selbstständigkeit zu fördern.
Medizinische Trainingstherapie (MTT)
Die medizinische Trainingstherapie ist ein gezieltes, therapeutisches Training. Sie wird zur Rehabilitation, Schmerzlinderung und zum Muskelaufbau eingesetzt und basiert auf einem individuell angepassten Trainingsplan. Hierfür nutzen wir sowohl
unsere Trainingsgeräte, sowie Eigenkörpergewichtsübungen. Vorausgesetzt ist, dass du vorab eine Einweisung in die Geräte erhalten hast oder bislang in der Therapie die Geräte kennengelernt hast.
Wärmepackung, Heißluft und Kältetherapie
Wärmepackungen & Heißluft: Sie fördern die Durchblutung, entspannen die Muskulatur und lindern dadurch Schmerzen. Der Einsatz findet vor allem bei Muskelverspannungen und chronischen Beschwerden statt.
Kältetherapie: Sie wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd. Der Einsatz findet vor allem bei akuten Verletzungen, Schwellungen und Entzündungen statt.
Zusammen mit anderen Heilmitteln können hiermit verstärkt Beschwerden gelindert und ein besserer Behandlungsverlauf entstehen.
Kinesiotaping
Kinesiotaping unterstützt Muskeln und Gelenke mit elastischen Tapes. Es kann Schmerzen lindern, die Durchblutung fördern und die Bewegungsfunktion verbessern – ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Zusätzlichen gibt es eine Tapeform des Kinesiotapings – das Lymphtape, hiermit wird versucht Wassereinlagerungen schneller wieder zu resorbieren, dass heißt
abzutransportieren.
Laufanalyse
Bei einer Laufanalyse wird dein Laufstil genau untersucht. Fehlbelastungen, Bewegungsmuster und Lauftechnik werden analysiert, um Verletzungen vorzubeugen und deine Laufleistung zu optimieren. Hierbei achten wir speziell auf die Biomechanik und den Aufbau einer Symmetrie des Bewegungsbildes.
Matrix-Rhythmus-Therapie (MaRhyThe)
Das Verfahren der Matrix-Rhythmus-Therapie baut auf dem Schwingungsverhalten der Skelettmuskulatur und ihrem charakteristischen Frequenz- und Amplitudenspektrum auf. Während der Herzmuskel Blut in die feinsten Blutgefäße pumpt und dabei Sauerstoff und Nährstoffe an die Zellen heranführt, braucht er die rhythmisch schwingende Skelettmuskulatur, um die Entsorgung der Stoffwechsel-Endprodukte des Bindegewebes zu gewährleisten. Im ganz kleinen Bereich, in der direkten Umgebung der Körperzellen, sorgt die Schwingung für eine Saugwirkung, die Nährstoffe, Abwehrstoffe und Abfallstoffe an- und abtransportieren hilft. Insgesamt wird dadurch die Logistik auf zellbiologischer Regelungsebene wiederhergestellt. Dies ist die Voraussetzung, dass unter anderem Sauerstoff und Mikronährstoffe zellulär wirksam werden können. Funktionieren die Muskelprozesse nicht mehr richtig, kommt es zu Verlangsamungen und Stauungen. Aufgrund des zellulären Energiedefizits (v. a. Sauerstoffmangel) entstehen zunächst schmerzhafte Verspannungen, die auch Veränderungen im Muskel-, Knochen, Gefäß- oder Nervengewebe nach sich ziehen. Der Stoffwechsel wird sauer und so ist die einwandfreie Arbeit der Zellen nicht mehr möglich. Das Matrixmobil ist der verlängerte Arm des Therapeuten. Der Therapeut spürt manuell und aufgrund der Resonatorgüte den Gewebezustand. Durch Amplituden-Modulation behandelt er sanft, zielgerichtet und tiefenwirksam. Bei der Matrix-Rhythmus-Therapie wirkt der behandelnde Therapeut mit Hilfe eines eigens entwickelten Therapiegerätes – dem Matrixmobil – von außen auf die Körperzellen und ihre Umgebung, die Matrix ein. Dabei werden u.a. asymmetrische Gewebsdrücke erzeugt, die den Pump-Saugeffekt simulieren und gleichzeitig Nervenrezeptoren physiologisch stimulieren. Mit Hilfe des Therapiegerätes erzeugt der Therapeut rhythmische Mikrodehnungen (Mikroextension), die den Mikrovibrationen der Muskelzellen angepasst werden und daher auf der Ebene der einzelnen Zellen wirken. Die Eigenschwingung des Körpers und der Zellen wird bis in die Tiefe angeregt bzw. wiederhergestellt. In kürzester Zeit normalisieren sich die Stoffwechselprozesse der betroffenen Körperregion.
OSFLOW Schwingungstherapie
Entwickelt wurde der OSFLOW® aus den natürlichen Bewegungen des Taiji als optimales Hilfsmittel zur Eigenkorrektur. Das Training mit dem OSFLOW® ermöglicht Ihnen eine optimale biomechanische Ausrichtung von Knochen und Gelenken. So können Sie in eine muskuläre Wohlspannung kommen. Die Schwingung im Bereich der Alphafrequenz fördert durch Resonanz die Eigenregulation des Körpers. Der Unterschied von herkömmlichen Vibrationsgeräten zur Muskelkräftigung im Vergleich zur OSFLOW® Schwingungsplattform ist ähnlich dem Unterschied zwischen geschüttelt (chaotisch) und gerührt (zentrierend). Nur über die exakte Kreisbahn um die fixe Mitte entsteht der Spiralwirbeleffekt. So entwickelt sich ein angenehm natürliches Fließgleichgewicht im ganzen Körper,
bis hin zur Tiefenentspannung. Der OSFLOW® hilft durch seine zentrierend wirkende Schwingung dem Körper, über den Spiralwirbeleffekt in die natürliche Mitte zu finden. Das ermöglicht eine Veränderung der Gewohnheitshaltung und das Unterbrechen von Schmerzkreisläufen. […]
Entscheidend für eine sinnvolle Verwendung ist die richtige Nutzung des OSFLOW®. Dies setzt unbedingt voraus, dass Sie sich von einer qualifizierten Person einweisen und korrigieren lassen. Hier helfen Ihnen speziell ausgebildete OSFLOW®-Berater*innen.